Kurzeinführung

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Der  Baustein 3 beschreibt eine Möglichkeit der äußeren Differenzierung mit vier Förderstunden in der Woche. Folgende Ziele werden angestrebt:

  • Förderung aller Schülerinnen und Schüler (auf allen Kompetenzniveaus)
  • Effektive Förderung durch 4 Förderstunden in der Woche
  • Einfache Differenzierungsstrukturen
  • Passung von Didaktik und Material

Wenn eine Schule das Lesen als zentrale Lernkompetenz in ihr Schulprogramm aufgenommen hat, dann macht es Sinn, diese Kompetenz intensiv zu fördern. Neben der inneren Differenzierung bietet sich eine punktuelle äußere Differenzierung an. Wir empfehlen, nach Kompetenzstufen zu differenzieren. Dies ermöglicht den Förderlehrkräften eine gezieltere Materialauswahl und eine bessere Passung der Didaktik. Die Kompetenzunterschiede in den Klassen sind erheblich, so dass nicht alleine durch Maßnahmen der inneren Differenzierung ausreichend Effektivität erreicht werden kann. Die Kooperation von starken und schwachen Lesern ist eine sinnvolle methodische Vorgehensweise. Sie hat jedoch Grenzen. Wenn die Unterschiede in den Lesefähigkeiten und in den Bereichen des Weltwissens und der Sprachfähigkeiten zu groß sind, fehlt die notwendige Anschlussfähigkeit der jeweiligen Niveaus. Und in diesem Fall reicht die „Förderwirkung“ der leistungsstärkeren Schüler nicht aus, um Lerneffekte zu erzielen. Dann sollten aus- und weitergebildete Fachlehrkräfte die Förderarbeit übernehmen. Genau dies wird durch eine Lese-Förderschiene organisatorisch ermöglicht.
Im Baustein 3 finden Sie die folgenden Kapitel zum Thema ‚Förderschiene’.

    1.    Was bedeutet STIKK_4?
   
2.    Aus welchen Fächern kommen die 4 Förderstunden?
    3.    Wie wird differenziert und woher kommen die Lehrerstunden?
    4.    Gewinn- und Verlustphänomene mit STIKK_4