Gesamtkonzeption

Einleitung

Insgesamt liegen vier Gestaltungsebenen der Konzeption „wie-foerdern-lesen“ zugrunde. Im Mittelpunkt steht hierbei die Unterrichtsentwicklung – die Kern-Herausforderung jeder Schule: „Im Mittelpunkt der Qualitätsüberlegungen muss eine hohe Qualität des Lehrens stehen … Die Qualität des Bildungswesens ergibt sich nämlich letztlich daraus, ob es gelingt, die Schule für möglichst alle Schüler zu produktiven Räumen ihrer Entwicklung werden zu lassen ( Helmut Fend, 1998, S. 377). Gute Schulforscher haben sich stets in erster Linie um den Unterricht gekümmert. Jedoch setzt guter Unterricht flankierende Dimensionen voraus. Hier hat die Schulentwicklungsforschung wichtige Daten in den letzten drei Jahrzehnten geliefert. Was ist Schulentwicklung? Schulentwicklung ist nach Rolff (1999, S. 19) der „Systemzusammenhang von Organisations-, Unterrichts- und Personalentwicklung“ mit der Perspektive ‚Einzelschule’. Vielfache Studien haben nachgewiesen, dass sich Unterrichtsqualität in den einzelnen Klassen dann entwickelt wenn sich a) die ganze Schule auf den Weg macht und b) eine systematische Organisationsentwicklung auf den Weg gebracht wird, die möglichst viele Beteiligte aktiv mit einbezieht. In Bezug auf unser Projekt ergeben sich vier Gestaltungsebenen.

Vier Gestaltungsebenen

Diese vier Gestaltungsebenen hängen vielfältig zusammen. Das folgende Beispiel der idealtypischen Leseschule zeigt in einem ersten Schritt implizit manche dieser Zusammenhänge auf. Intensiver diskutiert werden sie in den einzelnen Bausteinen des Leseportals „wir-foerdern-lesen.de“.