Material 1.1.4.10: Verantwortung für das Ganze

Erfahrungen zeigen, dass vor allem die Schulleitungen auf Dauer einen Blick „auf das Ganze" fussnote haben. Im Zusammenhang mit einem Projekt ‚Leseschule ist es ratsam, folgende Inhaltsbereiche immer wieder in den Fokus zu nehmen:

  1. Sind alle wesentlichen Gruppen und Personen in die Projektentscheidungen mit eingebunden info(Lehrergruppen, Stundenplanmacher/innen, Elternbeirat, Schülervertreter/innen, Bürgermeister/in, Pfarrer/in, Sekretärin, Hausmeister, u.a.m.)?
  2. Gibt es Kommunikationsstrukturen, die gewährleisten, dass sich alle ausreichend informiert „fühlen" fussnote (z.B. über die Steuergruppensitzungsprotokolle, die Dauereinladung aller Lehrkräfte für Steuergruppentermine, u.a.m.)?
  3. Gibt es einen Plan, wie die Leitsätze und das Projektprogramm auf Bilanzkonferenzen zumindest einmal im Schuljahr diskutiert werden?info
  4. Gibt es Reflexionstermine im Jahresverlauf, falls zum Beispiel verdeckte/offene Konflikte auftreten? 
  5. Ist dem Kollegium nach einem halben Jahr noch bewusst, dass es an einem Projekt über zwei bis vier Jahre arbeitet?
  6. Denkt die Schulleitung daran, gute Projektarbeit auch personenbezogen im größeren Kreis zu würdigen? info
  7. Wie entwickelt sich das Kollegium mit Blick auf berufsethische Einstellungen?
  8. Ist die Schule mit dem Evaluationsplan auf aktuellem Stand?
  9. Wird der Öffentlichkeit ausreichend informiert?